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Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft - Texttechnologie |
Daniela Goecke/Maik Stührenberg
| Linguistik B.A., Texttechnologie B.A., Informatik für Geistes und Sozialwissenschaftler/innen | 4 LP/4 SWS | |
| Mittwoch 10–12 Uhr, Freitag 12–14 Uhr, Raum C01-277 | Beginn: 18.10.2006 | |
| Veranstaltungsnummer/Modul: | 230133/C2,BaLinTT2,BaTT2 |
PROLOG ist eine der beiden Programmiersprachen, die in der Künstlichen Intelligenz (KI) und der Computerlinguistik weite Verbreitung gefunden haben. PROLOG ist eine deklarative Programmiersprache, d.h. der Benutzer formuliert sein Problem, er macht aber keine Angaben darüber, wie das Problem gelöst werden soll. Hierzu verfügt PROLOG über ein eingebautes Problemlösungsverfahren für Probleme, die nach gewissen Regeln formuliert sind. PROLOG-Programme bestehen aus einer Datenbasis, die Fakten und Regeln beschreibt. Zur Beschreibung von Problemen werden Relationen zwischen Objekten spezifiziert. Diese Relationen können entweder einfach sein, oder es sind komplexe Relationen, die mit Hilfe anderer Relationen definiert sind. Zur Problemlösung wird überprüft, ob für gegebene Objekte eine bestimmte Relation besteht. Weil PROLOGs Lösungsverfahren aus der Logik bekannt ist, wird PROLOG zu den logischen Programmiersprachen gezählt.
Nach einer Einführung in die Konzepte der Programmiersprache sollen als praktische Übung XML-Dokumente analysiert werden. Zu diesem Zweck werden XML-Dokumente in eine Prolog-Faktenbasis überführt. Ausgehend von der Faktenbasis werden verschiedene Analysen ermöglicht.
Organisation
In dem Kurs wird zum einen eine Einführung in die Programmiersprache Prolog gegeben, zum anderen gewinnen die TeilnehmerInnen durch die selbständige Lösung kleinerer Programmieraufgaben praktische Programmiererfahrungen. Zusätzlich zu den vier Kursstunden sollten die TeilnehmerInnen weitere 2 Stunden für eigene Übungen einkalkulieren.
Leistungsnachweise können durch die Lösung und Dokumentation von Programmieraufgaben in Form einer benoteten Hausarbeit erworben werden.
| Datum | Thema |
| Mi 18.10.06 | Organisatorisches Prolog als logische Programmiersprache |
| Fr 20.10.06 – Fr 27.10.06 | Objekte und Relationen |
| Mi 01.11.06 | Allerheiligen |
| Fr 03.11.06 – Fr 10.11.06 | Listenverarbeitung |
| Mi 15.11.06 / Fr 17.11.06 | Rekursion |
| Mi 22.11.06 / Fr 24.11.06 | Input/Output |
| Mi 29.11.06 / Fr 01.12.06 | Arithmetik |
| Mi 06.12.06 | Prolog als logische Programmiersprache |
| Fr 08.12.06 / Mi 13.12.06 | Programmablauf und Backtracking |
| Fr 15.12.06 – Fr 22.12.06 | Vertiefung |
| Mi 27.12.06 / Fr 29.12.06 | Weihnachtspause |
| Mi 10.01.06 | XML-Einführung |
| Fr 12.01.06 | XML-Übungen, Annotationen |
| Mi 17.01.06 | SWI-Prolog: SGML/XML-Parser |
| Mi 12.01.06 – Fr 09.02.06 | Blockübungen zur Verarbeitung von XML-Strukturen |
SWI-Prolog
Semesterapparat (pdf-Datei)
Kursmaterialien werden über Stud.IP zur Verfügung gestellt.
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